09 Persoonlijke beschermingsmiddelen
 >  PSA zum Schutz vor gefährlichen Stoffen
Diskussion > Sprechen Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen darüber!
  • Ich weiß nie, welche Art von Atemschutz ich tragen muss, wenn ich mit gefährlichen Stoffen, Dämpfen oder Gasen in Kontakt komme.
  • Mir ist es lästig, eine Maske zu tragen, und ich glaube, dass das auch wieder mit Risiken verbunden ist.
Einführung

In diesem Toolboxmeeting befassen wir uns mit Atemschutzmaßnahmen, die vor Staub, Gasen und/oder Aerosolen schützen. Natürlich versuchen wir, so weit wie möglich die arbeitshygienische Strategie anzuwenden. Das ist jedoch nicht immer möglich, und so müssen wir in manchen Fällen auf persönliche Schutzausrüstungen wie Atemschutzgeräte zurückgreifen.

Im Sicherheitsdatenblatt (SDB) eines gefährlichen Stoffs ist in Rubrik 8 angegeben, welcher Atemschutz dafür geeignet ist. Auch auf der Anweisungskarte am Arbeitsplatz sind diese Informationen zu finden. Die Sicherheitsdatenblätter und Anweisungskarten sind im TOXIC-System gespeichert (siehe TOXIC-Kachel in der GO!App).

Risiken > Was kann passieren?

Wenn Sie mit Gefahrstoffen arbeiten, können diese in drei Formen über die Atemwege in den Körper gelangen:

  • als Staubpartikel
  • als Dampf
  • als Aerosol
Maßnahmen > Was ist zu tun?

Welche Atemschutzmaske zu tragen ist, hängt vom gewünschten Schutzniveau, aber auch von den persönlichen Präferenzen ab. Es gibt die folgenden Arten von Masken; die weiter unten aufgeführte Maske bietet jeweils besseren Schutz als die vorige.

  1. Mund-Nasen-Schutz
  2. Halb- und Vollgesichtsmasken
  3. Atemschutzgebläse
  4. Haube mit Motoreinheit (Overflow)
  5. Schlauchgerät oder Frischluftgerät (halb-umluftunabhängig)
  6. Druckluftgerät (umluftunabhängig)

Es wird zwischen umluftabhängigem und umluftunabhängigem Atemschutz unterschieden.

  • Bei einem umluftabhängigen Atemschutz wird die Luft aus der Umgebung angesaugt und durch einen Filter geleitet.
  • Ein umluftunabhängiger Atemschutz dient zum Schutz vor schädlichen Gasen und Dämpfen, die nicht mit einem Filter aus der Luft entfernt werden können. In diesem Fall muss ein Atemschutzgerät verwendet werden, das aus einer externen Quelle saubere Luft bezieht (umluftunabhängige Luftzufuhr).
Mund-Nasen-Schutz
Halb- und Vollgesichtsmasken
Haube mit Motoreinheit
Schlauchgerät oder Frischluftgerät
Druckluft

Partikelfilter oder Staubfilter

Partikelfilter schützen vor festen und flüssigen Aerosolen. Bei Heijmans treten vor allem verschiedene Arten von Stäuben auf. Partikelfilter gibt es in den Schutzstufen P1, P2 und P3. Je höher die Zahl, desto besser die Filterwirkung. Ein Partikelfilter der Schutzstufe P3 schützt also am wirksamsten vor Staub.

Gas- oder Aktivkohlefilter

Gase und Dämpfe können mit einem Gasfilter abgefangen werden. Ein Gasfilter schützt jedoch nicht auch vor Staub, es sei denn, er wird mit einem Partikelfilter kombiniert. Es gibt verschiedene Arten von Gasfiltern, die jeweils vor einer bestimmten Art von Gasen schützen. Der Typ des Gasfilters ist am Buchstaben- und Farbcode zu erkennen (siehe Tabelle 1). Manche Hersteller bieten auch Kombinationsfilter an, die Schutz vor mehreren Gasen bieten.

Tabelle 1: Übersicht der Filter

Kombinationsfilter

Verschiedene Arten von Gas- und Partikelfiltern können auch miteinander kombiniert werden, entweder durch Zusammenfügung zweier austauschbarer Filter oder indem sie als kombiniertes Element in eine Maske eingesetzt werden (filtrierende Halbmaske). Die Verwendung von Kombinationsfiltern führt in der Regel zur Verkürzung der Schutzdauer. Das gilt beispielsweise für die sogenannten ABEK-Filter, die aus einem A-, B-, E- und K-Filter zusammengestellt sind. Derartige Filter kommen unter anderem dann zum Einsatz, wenn viele verschiedene Schadstoffe anwesend sind (etwa bei Bodensanierungen) oder wenn nicht genau festgestellt werden kann, um welche Stoffe es sich handelt. ABEK-Filter können mit der Filterklasse 1 ausgeführt sein, sofern nicht der Lieferant andere Angaben erteilt.

Tipps > Weitere Informationen

Wie lange darf ein Filter verwendet werden? – Durchschnittlich 4 bis 8 Stunden. –

Dies hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Je höher die Gaskonzentration am Arbeitsplatz und je niedriger die Filterklasse, desto schneller kommt es zum Durchbruch.
  • Bei anstrengenden Arbeiten tritt der Durchbruch schneller ein, da der Benutzer dann ein größeres Luftvolumen einatmet, wodurch entsprechend mehr Luft durch den Filter geleitet wird.
  • Feuchtigkeit der Umgebung.
  • Lagerung gebrauchter Gasfilter.

Wenn Sie sich hinsichtlich der Gebrauchsdauer nicht sicher sind, erkundigen Sie sich beim Sicherheitskoordinator!

Verweis auf PSA-Handbuch: Qualität – Version 2023 – Alle Dokumente (sharepoint.com)


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